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Ab jetzt ist Sonnenschein gefragt: Im Mai 2024 hat die Leipziger Messe die hauseigene Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Ein Blick aus der Luft zeigt, dass die Dächer von Verwaltungsgebäude, Westflügel und Handwerkerzentrum nicht mehr nur grün sind. Hier wurden die insgesamt 2.646 Module der PV-Anlage installiert. Die Dächer haben sich als ideale bauliche Grundlage dafür erwiesen. Die bereits vorhandene Begrünung ist weitestgehend erhalten geblieben. Lediglich direkt unter den PV-Modulen wurde der Pflanzenwuchs durch den Einsatz spezieller Polyestervliese minimiert.
Weniger externer Strombedarf
Ein Energie-Mix ist bei der Versorgung des Messegeländes nicht neu. Die Messegesellschaft optimiert ihren Energieverbrauch bereits durch ein eigenes Blockheizkraftwerk mit einer Gesamtleistung von ungefähr 800 Kilowatt. Dank Kraft-Wärme-Kopplung wird der Grundbedarf an Wärme und Strom gedeckt. Zusätzliche Energieeinsparungen ermöglichen ein Eisspeicher für die Kühlung und eine Wärmetauscher-Anlage für die Lüftung. Mit der PV-Anlage produziert das Unternehmen nun selbst Strom aus erneuerbarer Energie.
Foto: Leipziger Messe
Ökoligische Gedanken spielten bereits bei der Konzeption des Geländes eine bedeutende Rolle: Die Messehallen sind in eine Parklandschaft mit einem See und über 25.000 Bäumen eingebettet. Die Dächer von Congress Center Leipzig und Verwaltungsgebäude sind begrünt. Es gibt verschiedene Maßnahmen, um Ressourcen wie Wasser und Strom zu sparen. 2009 wurde die Leipziger Messe nach Green-Globe-Standards zertifiziert und seither regelmäßig rezertifiziert.

