Es ist 9 Uhr morgens. Die Türen zum Stand der fairgourmet auf dem Weihnachtsmarkt werden aufgeschlossen. Wenige Minuten später wird das Leergut abtransportiert, neue Ware angeliefert. Geschäftiges Treiben. Schon bald öffnet der Stand und die ersten Gäste kommen an. „Seit 17 Jahren sind wir auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt vertreten. Und seit 17 Jahren sind diese 30 Tage schon etwas sehr Besonderes“, sagt Detlef Knaack, Geschäftsführender Direktor der fairgourmet. „Einerseits sind es natürlich stressige Tage. Aber andererseits ist man mittendrin im Weihnachtszauber. Diese Gleichzeitigkeit beider Stimmungen heißt für uns einfach Vorweihnachtszeit.“
Foto: Leipziger Messe
Schulung und Verkostung zum Start
Noch vor dem Start des Weihnachtsmarktes gibt es für das Team eine eintägige Schulung, eine ausführliche Einweisung in alle Abläufe, das Kassensystem, die Geräte und Produkte. „Und das Team darf die Speisen und Getränke auch probieren. Es ist wichtig, dass unsere Mitarbeitenden die Produkte kennen, die wir verkaufen.“ Zu den beliebtesten Speisen gehören die Panini mit Stremellachs, Käse oder Spanferkel. Bei den Getränken stehen die hausgemachten Punschkreationen hoch im Kurs. Mit „Heiße Hexe“, „Heißer Hänsel“ und „Heiße Gretel“ hat sich fairgourmet einen Namen auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt gemacht. Dahinter verbergen sich Heißgetränke mit Holunder und Sanddorn.
Foto: Leipziger Messe
After-Work mit Weihnachtszauber
Wenn der Weihnachtsmarkt Ende November öffnet, müssen sich die Abläufe meist noch einspielen. „Die erste Woche ist immer etwas wild“, weiß Detlef Knaack aus Erfahrung. Aber nach ein paar Tagen stellt er sich ein: der Weihnachtszauber. Die Handgriffe sitzen, und die Gäste kommen mit bester Laune an den Stand. „Manchmal gleicht das hier einer After-Work-Party. Aus einem Treffen auf dem Weihnachtsmarkt wird manchmal das schönste Business-Gespräch. Das Schöne sind auch die unerwarteten Begegnungen und der Besuch anderer Leipziger Gastronomen. Wenn dann noch Zeit für einen kurzen Plausch ist, ist auch das für mich ein Stück Weihnachtszauber.“
Erst wenn Heiligabend näher rückt, wird es noch einmal etwas hektischer. „Die Leute sind dann gestresster – aber wir versuchen, ihnen bei uns ein wenig Ruhe und Genuss zu schenken.“
Foto: Leipziger Messe
Neues Highlight: die Almhütte auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt
Dieses Jahr ist fairgourmet nicht mehr nur mit dem traditionellen Stand vor Ort: Erstmals begrüßt das Team Besucher auch in der Almhütte. Hier gibt es zur gemütlichen Hüttenstimmung eine alpin inspirierte Speisekarte und eine eigene Küche. Jeweils zwei Köche zaubern Klassiker wie Spinatknödel, Almsemmel mit hausgemachten Krautsalat, Apfelstrudel und natürlich Kaiserschmarrn.







Die Speiseplanung hat der Chef selbst übernommen und man spürt die Begeisterung bei dem gelernten Küchenmeister. „Meine eigene Handschrift einzubringen, ist mir enorm wichtig.“ Und vor allem bei einem Gericht kommt Detlef Knaack ins Schwärmen: „Tobleronemousse mit Kirschlikör – hier habe ich wirklich jeden einzelnen Bestandteil mitgestaltet.“
Die Suche nach dem perfekten Kirschlikör führte übrigens zu den Kollegen vom Ratskeller Leipzig, die eigens für fairgourmet eine Rezeptur entwickelt haben. Wer auf den Geschmack kommt, kann den Kirschlikör direkt auf dem Weihnachtsmarkt kaufen.
Foto: fairgourmet
Und es wartet noch eine ganz besondere Attraktion auf die Gäste: „Wir schenken in der Almhütte Champagner aus – Sabrierschwert inklusive.“ Wer Glück hat, trifft Detlef Knaack also persönlich an, wie er gekonnt mit dem Champagner-Säbel eine Flasche köpft. Weihnachtsmagie einmal anders.
Aushilfen gesucht!
Für den Leipziger Weihnachtsmarkt, aber auch für zahlreiche weitere Veranstaltungen sucht fairgourmet nach tatkräftiger Unterstützung. Wer Freude am Umgang mit Menschen hat und gern Gastgeber ist, passt perfekt ins Team. Gastronomische Kenntnisse sind willkommen, jedoch keine Voraussetzung – alle wesentlichen Abläufe werden im Rahmen einer Einarbeitung vermittelt.
Wer Interesse hat, schreibt einfach eine E-Mail: info@fairgourmet.de
An diesen 30 Tagen ist ein großes Team auf dem Weihnachtsmarkt im Einsatz, Festangestellte zusammen mit Aushilfen. Pro Tag sind es zwischen 25 und 30 Personen in zwei Schichten, davon jeweils fünf oder sechs im Service der Almhütte, zusammen mit jeweils zwei Köchen. Die Schichten dauern sechs Stunden.
Zu tun gibt es mehr als genug: Am Tag kommen bis zu 600 Leute an den Stand, an den Wochenenden auch mal 1.500 Menschen – so die Erfahrungen der vergangenen Jahre. Nun kommt noch das Geschäft in der Almhütte dazu. Hier wie dort gilt: „Gerade wenn es hektisch wird, sind Gelassenheit und vor allem ein freundliches Wort unabdingbar.“ Daher ist Detlef Knaack bei seinem Personal vor allem eins wichtig: „Gute Kommunikation ist bei uns das A und O. Ich brauche Menschen, die Lust auf Leute haben und offen auf sie zugehen. Alles andere kann man lernen.“
fairgourmet auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt
vom 24. November bis 23. Dezember 2026
Öffnungszeiten
So – Do: 11 – 21 Uhr | Fr & Sa: 11 – 22 Uhr
Stand auf dem Markt (neben Käthe Wohlfahrt)
- Treffpunkt für Laufkundschaft, Stammgäste und After-Work
- Beliebte Punschkreationen wie „Heiße Hexe“, „Hänsel“ und „Gretel“, mit und ohne Alkohol
- Herzhafte Panini, vegetarisch, mit Spanferkel oder Stremellachs
- Verkauf von hausgemachter Feinkost wie Praline im Glas
Almhütte (gegenüber Augustiner am Markt)
- Rustikal eingerichtete Hütte zum Sitzen und Verweilen
- Deftiges und Süßes wie Spinatknödel, Almsemmel und Kaiserschmarrn
- Highlight: Tobleronemousse mit Kirschlikör
- Außer-Haus-Verkauf für die Laufkundschaft

