Messe Magazin

Johanna Kaden ist Grafikerin bei Dregeno, der Drechslergenossenschaft im erzgebirgischen Spielzeugdorf Seiffen. Das Örtchen feiert dieses Jahr sein 700-jähriges Jubiläum und gleichzeitig ist Dregeno auf der CADEAUX Leipzig, der Fachmesse für Geschenk- und Wohntrends, als Aussteller dabei und präsentiert erzgebirgische Holzkunst vom Räuchermännchen bis zum Osterschmuck.

Eine Aktion für die 700-Jahr-Feier von Seiffen

Um im Vorfeld nicht nur auf die Messe, sondern auch auf die Jubiläumsfeierlichkeiten in Seiffen aufmerksam zu machen, entstand die Idee, es Johann Friedrich Hiemann gleich zu tun. Seiner Zeit Seiffener Kaufmann, lief er der Überlieferung nach 1699 zu Fuß nach Leipzig, um hier auf der Messe Textil- und Holzwaren anzubieten. Heute – 325 Jahre später – erzählt man im Erzgebirge noch immer von seinem Marsch und davon, wie er die lokale Handwerkskunst in die große weite Welt trug.

 

„Ich mach das“, sagte Johanna sofort, als sich die Idee bis zu Dregeno in Seiffen herumgesprochen hatte. „Eine reine Bauchentscheidung. Ich habe anfangs nicht zu viel darüber nachgedacht, was da auf mich zukommt.“ Und so ging sie über Stock und Stein, über Straßen, Felder, Wald- und Pilgerwege. Schritt für Schritt der Leipziger Messe entgegen.

Johanna Kaden in historischer Kleidung auf der Fachmesse Cadeaux der Leipziger Messe, Anlass: das Jubiläum 700 Jahre Spielzeugdorf Seiffen
Johanna Kaden als Johann Friedrich Hiemann mit Gehrock, Dreispitz und Schiebock.
Foto: Leipziger Messe

Früher Notwendigkeit, heute Freizeitvergnügen

Im Gegensatz zu heute war es früher mit sehr viel größeren Strapazen verbunden, sein Produkt zum Kunden zu bringen. Sich das vor Augen zu halten, erhöht die Wertschätzung ungemein. Das trifft insbesondere auf Handgemachtes zu. In den Produkten, die Dregeno anbietet, steckt jede Menge Handwerkskunst, deren Herstellung sehr viel Zeit erfordert. Gleiches gilt auch für den Transport. Was Hiemann machte, war schließlich kein Freizeitsport: er sicherte nicht nur sein Geschäft sondern auch das weiterer Holzdrechsler aus Seiffen, die sich bei seiner Rückkehr über jede Menge neuer Aufträge freuten. Damals wie heute haben Messen einen so hohen Stellenwert, dass Kaufleute wie Hiemann sich auf den Weg nach Leipzig machen. Schon vor mehr als 300 Jahren hat es sich gelohnt, den damals beschwerlichen Weg zu solch einem zentralen Handelsplatz auf sich zu nehmen und hier seine Waren anzupreisen.

Regionale Wirtschaftsmotoren mit jahrhundertelanger Verbindung

Das Erzgebirge mit seinem traditionellen Kunsthandwerk ist ebenso wie die Leipziger Messe ein wichtiger Motor für die Wirtschaftskraft der Region. Über viele Jahrhunderte hinweg ist hier eine Verbindung gewachsen: beginnend mit dem Silberhandel, der Leipzig einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung bescherte, und später mit den Kundhandwerkern und Spielzeugherstellern, die ihre Ware wie Hiemann nach Leipzig brachten. Heute ist die CADEAUX Leipzig mit dem „Forum Erzgebirge“ die weltweit größte Schau des Erzgebirges. Sowohl die Frühjahrs- als die Herbstmesse sind für die erzgebirgischen Unternehmen nach wie vor eine enorm wichtige Plattformen für ihren Verkauf.
Blick in die Messehalle zur Fachmesse Cadeaux Leipzig 2024 (Frühjahr)
Besucher und Aussteller begrüßen Johanna Kaden im „Forum Erzgebirge.“
Foto: Leipziger Messe

Gelungene Aktion

Am Ziel kam Johanna mit Kostüm und Schiebock an, um noch authentischer an Johann Friedrich Hiemann zu erinnern. Damit zog sie natürlich die Blicke auf sich und das Forum Erzgebirge, das traditionell Teil der CADEAUX Leipzig ist. „Es war ein durchweg positives Erlebnis“, sagt die Seiffenerin. „Ich habe richtig Gefallen daran gefunden, es hat von Tag zu Tag mehr Spaß gemacht und nach den ersten beiden Etappen war der Muskelkater verschwunden.“ Was das Schönste an diesem Weg war? „Dass ich im winterlichen Seiffen gestartet bin und als ich in Leipzig ankam, brach hier gerade der Frühling aus und alles wurde langsam grün“, sagt sie verträumt. Es wird sicher nicht ihre letzte Tour über mehrere Tage gewesen sein.

Wer jetzt Lust hat, mehr über das Spielzeugdorf Seiffen und die erzgebirgische Handwerkskunst zu erfahren, der sei herzlich eingeladen zur 700-Jahr-Feier.

 

Alle Infos zum Jubiläum und Programm finden Sie hier: https://seiffen.de/700-jahre-seiffen/

 

Und die nächste CADEAUX Leipzig findet am 7.bis 9. September 2024 statt: www.cadeaux-leipzig.de

„Handwerk trifft Politik. Das ist unser Ziel mit dem HANDWERKSPOLITISCHEN FORUM“, sagt Martin Buhl Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Und dieses Jahr war mehr denn je die Politik dabei.“ Die Handwerksmesse hat sich demnach als wichtige Plattform für die Präsentation des Handwerks und als relevanter Ort des Austausches nicht nur zwischen den Gewerken, sondern auch mit der Politik etabliert. Die Strahlkraft geht längst über Mitteldeutschland hinaus.

Steigende Relevanz des HAFO

Das HAFO ist ein wichtiger Treiber für diese Entwicklung. Die Idee der Initiatoren ist aufgegangen: Sie haben sich ganz bewusst für Leipzig und die Verbindung mit der Handwerksmesse entschieden, als sie dieses Diskussionsformat ins Leben gerufen haben. Hier kommen nämlich alle Akteure zusammen. Um diese Verbindung weiter zu stärken, fand das HAFO 2024 erstmals nicht nur parallel zur Handwerksmesse, sondern direkt in Halle 5 zwischen den Ausstellern und mitten im Geschehen statt.
Blick über Publikum, Medienbereich und Bühne beim Handwerkspolitischen Forum Ost bei der Mitteldeutschen Handwerksmesse am 14.02.2024 in Leipzig (Sachsen).
Das HAFO lud 2024 erstmals direkt in die Messehalle ein.
Foto: Leipziger Messe
Unter diesen Vorzeichen zieht die Veranstaltung mittlerweile auch die oberste Riege der Politik an: Sowohl Landes- als auch Bundpolitiker nutzen diese Chance, mit dem Handwerk in direkten Austausch zu kommen – nicht nur bei der Podiumsdiskussion auf der Bühne, sondern auch bei ausführlichen Messerundgängen, bei denen gern selbst Hand angelegt wird. Habeck packte kurzerhand das Jackett zur Seite und knetete unter Anleitung Hefezöpfe. Kretschmer schweißte Herzen aus Kupferrohren. Das ergab zum einen schöne Bilder für die Presse, zum anderen freuten sich die Aussteller über solch hohen Besuch –trotz aller Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Situation oder einzelnen politischen Entscheidungen. Und so nutzen beide Seiten die Möglichkeit, auf Tuchfühlung zu gehen, ihre Situation zu erklären und Argumente auszutauschen.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck in der Schaubäckerei Hennig zur mitteldeutschen handwerksmesse 2024 auf der Leipziger Messe
Robert Habeck besucht das Backhaus Hennig bei seinem Messerundgang auf der mhm.
Foto: Leipziger Messe
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zum Messerundgang zur mitteldeutschen handwerksmesse 2024
Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, beim Messerundgang auf der mitteldeutschen handwerksmesse 2024.
Foto: Leipziger Messe

Kühle Köpfe und starke Argumente in Zeiten heißer Diskussionen

„Wir freuen uns, dass wir in Zeiten heißer Diskussionen einen Platz für Debatten mit kühlen Köpfen und starken Argumenten bieten konnten“, sagt Martin Buhl-Wagner. „Das Handwerk vermag es, an den wichtigen Themen Klimawende, Digitalisierung, Elektromobilität oder Wohnungsbau mitzudrehen. Welche Voraussetzungen die Politik schaffen kann und was das Handwerk selbst dazu beitragen kann, damit sich möglichst viele Menschen für die Selbstständigkeit im ‚Handwerk’ entscheiden, stand dieses Jahr beim HAFO ebenfalls im Fokus.“


Das große mediale Interesse mag in diesem Fall Vizekanzler Robert Habeck zu verdanken sein. Aber es steht beispielhaft für die Relevanz dieser direkten, persönlichen Begegnungen und verhilft dem Handwerk zur Sichtbarkeit in der öffentlichen Diskussion. Der Leipziger Messe spiegelt es gleichzeitig ihre Bedeutung als wichtige Plattform für aktuelle Themen, denn dieser Imagegewinn überträgt sich auch auf andere Veranstaltungen und wirkt für den Standort allgemein.

Aus mhm wird „HANDWERK live“

Die mitteldeutschen handwerksmesse ist längst über den regionalen Wirkungskreis von Sachsen und Mitteldeutschland hinausgewachsen. Ab 2025 wird dies auch im Namen deutlich: Sie heißt dann „HANDWERK live“ und bekommt gleichzeitig ein frisches Design.
Logo der Messe Handwerk Live
Auch dieser Schritt steht für die überregionale Bedeutung der Leipziger Messe. Veranstaltungen für unterschiedliche Branchen präsentieren bundesweit Innovationen, schaffen Raum für Begegnungen und geben wichtige Impulse für zukünftige Herausforderungen. Derartig aufgestellte Messen sind für Politiker auch in Zukunft der ideale Ort, um mit den unterschiedlichsten Branchenvertretern direkt ins Gespräch zu kommen.

Wasserstoffnetz Mitteldeutschland 2.0

Geht es nach den Teilnehmern der Studie, erhält Mitteldeutschland schon bald eine Schlüsselrolle in der nationalen Wasserstoffstrategie. Die besondere Infrastruktur rund um das mitteldeutsche Chemiedreieck und das hohe Potenzial für die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien bieten jedenfalls beste Voraussetzungen. Der Freistaat Sachsen sieht in dem Aufbau einer resilienten Wasserstoffwirtschaft großes nachhaltiges Wachstums- und Beschäftigungspotenzial. Auf dem Weg zur Umsetzung der Wasserstoffstrategie steht die Leipziger Messe konsequent als starker Partner hinter der Region.

Grafik: Metropolregion Mitteldeutschland

Das muss man wissen: Was ist grüner Wasserstoff?

Wasserstoff wird je nach seiner Entstehung nach Farben unterschieden. Blauer Wasserstoff entsteht beispielsweise bei der Dampfreduzierung von Erdgas, roter Wasserstoff mithilfe von Strom aus Atomkraft. Die Farbe Grün bezeichnet außergewöhnlich nachhaltigen Wasserstoff, der mithilfe von Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Er ist also klimaneutral und damit besonders attraktiv für die Leipziger Messe.

Wofür brauchen wir grünen Wasserstoff?

Wasserstoff dient der Industrie, um Kohle in der Stahlproduktion zu ersetzen und damit viele Prozesse klimafreundlicher zu machen. In der Automobilbranche kann er für Brennstoffzellen genutzt werden, die mit Wasserstoff einen Elektromotor antreiben. Außerdem könnten wasserstoffbasierte E-Fuels zum neuen Kraftstoff für Großverbraucher wie beispielsweise im Flug- und Schiffsverkehr genutzt werden. Für die Leipziger Messe ist grüner Wasserstoff besonders im Bereich der Wärmeerzeugung interessant.
So wird Wasserstoff erzeugt, transportiert, gespeichert und angewendet.
Grafik: VNG AG

Green Hydrogen Innovation Congress im CCL

Schon länger engagiert sich die Leipziger Messe für das Themenfeld “Grüner Wasserstoff”. 2022 fand im Congress Center Leipzig (CCL) erstmals der internationale Fachkongress “Green Hydrogen Innovation Congress” unter dem Motto “Regionale Innovatoren als Wegbereiter für eine europäische grüne Wasserstoffwirtschaft“ statt. Mit spannenden Diskussionsrunden und Fachbeiträgen hat die Leipziger Messe als Gastgeber auf dem hybriden Fach- und Networking Event bereits damals klar ihr enormes Interesse und Engagement rund um das Thema verdeutlicht.
Blick in einen Saal des Congress Center Leipzig. Am Rednerpult auf der Bühne Martin Dulih, Sachsens Wirtschaftsminister
Der „Green Hydrogen Innovation Congress“ fand 2022 im Congress Center Leipzig statt. Foto: Leipziger Messe

Niemals den Anschluss verlieren

Im BMW-Werk Leipzig wird bereits jetzt grüner Wasserstoff in der Lackiererei genutzt. Ein flexibler Brenner kann dort mit Erdgas, grünem Wasserstoff oder einer Mischung aus beiden betrieben werden. In der Nähe zum BMW-Werk sieht die Leipziger Messe das Potenzial, künftig beim Ausbau der Trassierungen berücksichtigt zu werden und so vielleicht mit angeschlossen zu werden. Bis 2030 will sie schließlich ihre CO2-Emission halbieren.

„Es ist unrealistisch zu glauben, dass wir unseren Erdgasverbrauch 1:1 in Wasserstoff umsetzen können. Aber eine Mischung aus verschiedenen Erzeugern oder die grüne Belieferung einzelner Gebäude ist durchaus denkbar.“

Katja Krautkrämer, Abteilungsleiterin Bau- und Energiemanagement
Die Leipziger Messe beschäftigt sich intensiv mit grundlegenden Fragen rund um eine künftige Energieversorgung und der damit einhergehenden Verantwortung. Grüner Wasserstoff könnte ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit sein. Ein weiteres Puzzleteil ist die Photovoltaik-Aufdach-Anlage, welche 15 Prozent des Strombezuges abdecken soll. Sie befindet sich auf den Dachflächen von Handwerkerzentrum, Westflügel und Messehaus und soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen.
Photovoltaik-Aufdachanlage der Leipziger Messe, im Hintergrund der Messetur mit dem Doppel-M
Photovoltaik-Aufdachanlage auf dem Handwerkerzentrum, Foto: Leipziger Messe

Der Bedarf ist da

Im Sommer 2024 werden die Ergebnisse der Studie ‚Wasserstoffnetz Mitteldeutschland 2.0‘ vorgestellt, die gemeinsam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Wasserstoff-Netzwerk HYPOS, der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH sowie der INFRACON Infrastruktur Service GmbH & Co. KG durchgeführt wird. So viel lässt sich schon sagen: Der Bedarf an grünem Wasserstoff steigt deutlich schneller als die Menge dessen, was durch regionale Erzeugung abdeckbar ist. Deshalb soll die Region so schnell es geht an die geplante europäische und nationale Wasserstoff-Infrastruktur angebunden werden.

Astrid Böhmisch kennt sich aus in der Medienbranche. Die letzten 20 Jahre arbeitete sie für verschiedene Film- und Buchverlage. Beim Piper Verlag konnte sie nicht nur das Wesen der Buchwelt in sich aufsaugen und viel Erfahrung sammeln, sondern auch jede Menge Kontakte. Beim digitalen Branchenriesen Bookwire wiederum war sie bis 2022 zwei Jahre als General Manager für die DACH-Region aktiv. Viel Wissen und ein großes Netzwerk bringt sie also mit – und auch ein Ziel, das sie schon immer angetrieben hat. „Ich möchte Geschichten zu den Menschen bringen.“ 

Leipziger Buchmesse 2024 auf „Augenhöhe“ mit 2023

Die Leipziger Buchmesse startet dieses Jahr bereits am 21. März und hat wieder das beliebte Lesefestival „Leipzig liest“ im Gepäck. Im Vorjahr bereicherten 2.082 Ausstellende die Leipziger Buchmesse. Gut 274.000 Menschen besuchten in jenen Tagen Messe und Festival und konnten bei „Leipzig liest“ über 3.200 Mitwirkende in mehr als 3.000 Veranstaltungen live erleben. Die Ausstellerzahlen 2024 liegen bereits jetzt auf „Augenhöhe“, gleiches gilt auch für die Anmeldung von Leipzig liest. Auch die Ticketverkäufe für Besucher laufen sehr gut.

Große Herausforderungen für die Buch- und Verlagsbranche

Wenn Astrid Böhmisch über ihre neuen Aufgaben spricht, spürt man ihre Lust, etwas zu bewegen – mit Fingerspitzengefühl für laufende Prozesse, aber auch dem nötigen Drive für Veränderungen. Dabei steht die ganze Buch- und Verlagsbranche vor großen Herausforderungen. „Alle sind gefordert, neue Konzepte zu entwickeln und aktuelle Entwicklungen zu integrieren, um vor allem junge Leserinnen und Leser als zukünftiges Publikum zu gewinnen – und damit die Generation BookTok.“

Was ist BookTok?

Eine dieser neuen Entwicklungen ist zum Beispiel BookTok. Das ist eine Subplattform der App TikTok, auf der User und sogenannte „Bookfluencer“ ausschließlich Inhalte über Bücher teilen. Sie rezensieren dort unter anderem die neuesten Werke und empfehlen Autorinnen und Autoren.

Buchmesse als Ort der Begegnung

Für Astrid Böhmisch ist die Leipziger Buchmesse auch eine wichtige Plattform zur Meinungsbildung innerhalb der Gesellschaft, für verschiedene Haltungen, Trends und Strömungen. „Auf der Messe begegnen sich die unterschiedlichsten Menschen. Sie ist ein Abbild unserer Zivilgesellschaft. Hier gibt es die Möglichkeit für einen offenen Diskurs und für Begegnungen, die Brücken bauen. Einer der vielen Gründe, weshalb ich auch so fest an die gesellschaftsgestaltende Kraft des Buches glaube.“

Buchmesse ist Mannschaftssport

Die studierte Germanistin hat dabei sehr klare Vorstellungen, wie sie ihr Team führen möchte. Sie sieht sich in der Rolle einer Dirigentin, die Rahmenbedingungen schafft, um das Orchester der Leipziger Buchmesse zum Klingen zu bringen. „Als Führungskraft muss und kann ich für motivierende Bedingungen und die Umsetzung gemeinsamer Ziele sorgen – transparent und immer in Absprache mit meinem Team.“
Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse, im Gespräch, links: Felix Wisotzki, Pressesprecher der Leipziger Buchmesse, rechts: Andreas Knaut, Pressesprecher der Leipziger Messe
Foto: Jörg Singer

Auch Direktorinnen lesen

Der Alltag einer frisch gebackenen Buchmesse-Direktorin ist eng getaktet, inklusive Umzug aus der Bundeshauptstadt in die Leipziger Südvorstadt. Da bleibt doch eigentlich gar keine Zeit zum Lesen, oder? Von wegen. Astrid Böhmischs Buchtipp für den Nachttisch: „Triggerpunkte“ von Steffen Mau. In seinem Sachbuch analysiert der Makrosoziologe messerscharf Konsens und Konflikte in der aktuellen Gegenwartsgesellschaft. Passt also zum Blick von Astrid Böhmisch auf eine Branchenmesse, die sich als Spiegel unserer Gesellschaft und unserer Themen sieht. Definitiv ein guter Ansatzpunkt für eine neue Direktorin, um in Zukunft für die Leipziger Buchmesse ein neues Kapitel aufzuschlagen.

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Was genau hat denn die Fußball-EM mit einer Baumpflanzaktion zu tun? Ganz einfach: Man kann nur zusammen seine Ziele erreichen. Das gilt für eine Fußballmannschaft, die sich als Team den Sieg auf dem Platz sichern möchte – und genauso für das nachhaltige Engagement der Gesellschaft: Denn auch hier werden wir nur etwas erreichen, wenn wir alle gemeinsam anpacken.

Von der Idee zur Aktion

Die UEFA hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die EM 2024 soll die nachhaltigste Fußball-Europameisterschaft aller Zeiten werden. Diesen Gedanken nahm Jörg Junhold auf. Der Direktor des Zoo Leipzigs ist zugleich auch Botschafter der Stadt für die UEFA EURO 2024. Ihm kam die Idee: Machen wir doch eine Waldmeisterschaft! Sein ursprünglicher Gedanke war, für jedes der vier Spiele in Leipzig 2.024 Bäume zu pflanzen. Eine Idee, die so gut ist, dass sie schnell bundesweit ihre Wurzeln ausstreckte. Mittlerweile ziehen Partner in allen deutschen Austragungsstädten mit, sodass nun für jedes der 51 Spiele über 2.000 Bäume gepflanzt werden sollen. Summa summarum also mehr als 100.000 Bäume. So etwas gelingt eben nur mit Teamspirit.

Leipziger Messe bei der nächsten Pflanzaktion dabei

Nachhaltigkeit ist auch für die Leipziger Messe ein großes Thema. Deshalb beteiligt sie sich aktiv und umfangreich an der Waldmeisterschaft in Leipzig. Geschäftsführer Martin Buhl-Wagner nahm Ende Januar daher die Urkunde für die Teilnahme an der Spendenaktion von Jörg Junhold entgegen. Standesgemäß mit tierischer Begleitung: Die Seelöwen Alice, Hilla, Sissi, Finja und Lio aus dem Zoo Leipzig waren Zeugen und durften auch mit aufs Foto.
Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe (re) und Prof. Jörg Junhold, Direktor des Zoo Leipzig, zusammen mit Seelöwen bei der Übergabe der Spendenurkunde zur Aktion "Waldmeisterschaft"
Jörg Junhold (links) und Martin Buhl-Wagner bei der Übergabe der Spendenurkunde – unter den aufmerksamen Blicken der Seelöwen
Am 14.03.2024 startet die dritte Pflanzaktion im Südraum von Leipzig, bei der auch jene 504 Bäume gesetzt werden, die die Leipziger Messe spendet. Damit unterstützt die Messe das Ziel der Aktion, artenreiche und klimastabile Mischwälder in der Region zu fördern.

Mitmachen kann bei der Waldmeisterschaft übrigens jeder – von der Privatperson bis zum Unternehmen – und so den eigenen CO2-Fußabdruck zumindest ein Stück weit ausgleichen.

Frisch ans (Hand)Werk!

Das Handwerk ist eine der ersten Branchen, an die man beim Thema Nachwuchs denkt. Dort fehlt es an allen Ecken und Enden an guten Fachkräften. Das wissen auch die Macher und Teilnehmer der mitteldeutschen handwerksmesse in Leipzig vom 10. bis 18. Februar. Besonders clever: Die Messe findet im Verbund mit der HAUS-GARTEN-FREIZEIT statt. Jene lockt viele Familien an und damit potenzielle Azubis. So kommen junge Menschen ganz nebenbei mit möglichen Berufen in Kontakt, die vielleicht zuerst nur ein Hobby waren. Und wer einmal da ist, kann sich auch direkt am Messestand ausprobieren.

„Es braucht Aktionen und Angebote an den Messeständen, die den Nachwuchs konkret in den Mittelpunkt rücken.“

Christina Siebenhüner, Sprecherin mitteldeutsche handwerksmesse

Aber wie kam es überhaupt zum Fachkräftemangel? Was können wir tun, um aus dieser Situation herauszukommen? Das Handwerkspolitische Forum Ost stellt sich in diesem Jahr erneut in Gesprächen und Diskussionsrunden mit hochkarätiger Besetzung diesen wichtigen Themen. Dazu gehören auch Hürden der Selbstständigkeit im Handwerk, Social Media für mehr Sichtbarkeit, die Zukunft von Robotik und künstlicher Intelligenz in den Handwerksbetrieben sowie Migration als Chance für das Handwerk.

Junger Zimmermann bei der mitteldeutschen handwerksmesse der Leipziger Messe 2024
Handwerk leben mit Herz – eine der Botschaften der mitteldeutschen handwerksmesse.
Foto: Leipziger Messe

Wer die Begeisterung für den Beruf einmal richtig erleben will, sollte beim Vorentscheid für die World Skills, die ‚Weltmeisterschaft der Berufe‘, dabei sein. Der Wettbewerb für den Bereich Sanitär- und Heizungsinstallateur findet in dieser Zeit ebenfalls auf der Leipziger Messe statt.

 

Ganz kleine Handwerker können sich unterdessen auf der Kinderbaustelle ausprobieren. Für den Spaß am Handwerk kann man schließlich nicht zu jung sein.

Tierisch viel Arbeit!

Auch beim Leipziger Tierärztekongress und der Fachmesse vetexpo war die Gewinnung von Nachwuchs wieder ein wichtiger Teil der Veranstaltung Anfang 2024. So wurde extra die Jobmesse Vetjobs24 CAREER CORNER, auf der sich 35 Unternehmen als potenzielle Arbeitgeber präsentierten, ins Leben gerufen. Schon lange beschäftigt die Branche der Tierärztemangel, gerade auf dem Land. Viele der Studenten schrecken inzwischen vor einer eigenen Praxis und dem damit einhergehenden wirtschaftlichen Risiko zurück. Um Hemmschwellen abzubauen, wurden beispielsweise Finanzierungsmodelle für die Selbstständigkeit vorgestellt.  So nutzten die Veranstalter die Gelegenheit, um die Sorgen junger Tierärzte konkret zu besprechen und echte Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Aussteller des Leipziger Tierätzekongtesse im Gespräch mit jungen Menschen
Studierende der Veterinärmedizin entdecken Neuheiten auf der Fachmesse vetexpo.
Foto: Leipziger Messe

OT Wow! Jobs, die richtig Sinn machen

Orthopädietechnik ist langweilig für Jugendliche? Weit gefehlt! Die internationale Fachmesse OTWorld beweist das Gegenteil. Oder klingen Erfindungen, Programmierung, Robotik und künstliche Intelligenz etwa verstaubt? Neben absoluter Hightech zeigt die Messe, wie sinnhaft ein Beruf in diesem Bereich sein kann.

„Junge Menschen können auf der OTWorld erleben, wie jemand plötzlich wieder laufen kann, weil sie ihre Arbeit gut machen. Kaum irgendwo sonst sind so berührende Ergebnisse zu sehen.“

Antje Voigtmann, Projektdirektorin der OTWorld

Ja, die Patientenversorgung mit handwerklich anspruchsvollen Hilfsmitteln ist auf dieser Veranstaltung live erlebbar – und damit auch die enorme Innovationskraft der Produkte aus den Fachbereichen. Bei der Jugendakademie Technische Orthopädie treffen sich außerdem Auszubildende und Studierende aus ganz Europa, um sich über Entwicklungen und Trends der Branche auszutauschen und sich miteinander zu vernetzen.

 

In diesem Jahr wurden zusätzlich Schulklassen eingeladen, sich zu informieren und das Berufsfeld kennenzulernen. Voigtmann: „Gerade Schüler sind immer wieder überrascht, wenn sie uns besuchen. Denn heutzutage suchen viele Menschen nach dem Sinn in ihrem Leben und in ihrer Tätigkeit. Die Bedeutung dieses innovativen Berufsfelds aufzuzeigen, haben wir uns auf die Fahne geschrieben.“

 

Der OTWorld.campus ist eine zusätzliche Fläche, um Nachwuchs anzusprechen, zusammenzubringen und natürlich zu begeistern. Fachsimpeln beim Tischtennismatch? Bewerbungsgespräch im Entspannungssessel? Das ist auf der OTWorld ganz normal. Denn die Macher haben verstanden, wie man Hemmschwellen clever überwindet und junge Menschen erfolgreich anspricht.

Blick auf ein Ausstellergespräch im Rahmen der Fachmesse OTWorld
Fachlicher Austausch steht auch für junge Fachkräfte im Fokus bei der OTWorld.
Foto: Leipziger Messe

Leipziger Messe: „Blühender Start“ ins Berufsleben

Die Gewinnung von Nachwuchs spielt bei fast allen Branchentreffen auf der Leipziger Messe eine Rolle, so dass neben den aktuellen Themen immer auch die Zukunft der jeweiligen Branche auf dem Programm steht. Ob beim Lehrlingswettbewerb auf der ISS GUT!, dem Aktionstag für Auszubildende im Floristik- und Gartenbaubereich „Blühender Start“ auf der CADEAUX, dem Bildungstag für Azubis bei der Zahntechnik plus oder bei den Tagungen und Kongressen ganz unterschiedlichen Fachbereiche – die Leipziger Messe gibt einer Vielzahl an Berufsbildern eine Präsentationsfläche, macht sie sichtbar und fördert die Nachwuchsgewinnung in ganz unterschiedlichen Fachrichtungen.

Quicktipps: Nachwuchsgewinnung auf Veranstaltungen

  • Mitmachangebote und Praxisanwendungen am Stand
  • Wettbewerbe für alle Altersklassen
  • Aktiv Schulklassen oder entsprechende Zielgruppen einladen
  • Unkonventionelle Wege zur Gesprächseröffnung suchen (sportliche Herausforderungen, Quiz, Vorführungen etc.)
  • Sinnhaftigkeit der Berufsfelder aufzeigen und emotionalisieren
  • Aktuelle Ängste ansprechen und aufklären, z. B. Lösungs- oder Erfolgswege aufzeigen

Das ABC der LMI

Betritt man das Büro der LMI, ein Tochterunternehmen der Leipziger Messe, ebenfalls auf dem Messegelände im Norden Leipzigs beheimatet, hat man in kürzester Zeit das Gefühl, bereits auf internationalem Boden zu sein. Denn von den sprachaffinen Mitarbeitern hört man hier nicht nur englisch, sondern auch französisch, italienisch, griechisch, spanisch und sogar chinesisch.

 

In den angeregten Unterhaltungen kommen außerdem zahlreiche Abkürzungen rund um Ministerien, Verbände und Vereine vor. Wer da nicht schnell ist, verliert den Überblick. „Wir haben eine Liste mit den wichtigsten Begriffen. Die geben wir neuen Mitarbeitern, damit sie uns von Beginn an verstehen.“ Für die LMI arbeiten neben Irene ca. zehn weitere Mitarbeiter unter der Gesamtleitung von Silvana Kürschner.

 

Das Unternehmen gliedert sich in die Bereiche Auslandsmessebeteiligungen, unter Leitung von Oliver Seifert, in dem auch Irene arbeitet und Eigenveranstaltungen im Ausland, unter Leitung von Ulrich Briese. Als Teil der Leipziger Messe Unternehmensgruppe entwickelt und organisiert die LMI einerseits allein oder in Kooperation eigene Messen im Ausland und platziert andererseits in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Verbänden und Institutionen deutsche Unternehmen auf Messen rund um den Globus.

 

Dabei arbeitet das Team der LMI mit internationalen Messeveranstaltern, deutschen Botschaften und Konsulaten, Architekten, Standbauunternehmen und anderen Dienstleistern, um schließlich eine erfolgreiche deutsche Beteiligung im Ausland zu realisieren. Die deutschen kleinen und mittelständigen Firmen profitieren hier vor allem von einer Rund-um-Betreuung seitens der LMI.

 

Alle Mitarbeiter der LMI sprechen unterschiedliche Sprachen und sind Generalisten. Einen Stand aufbauen auf Kuba, einen wohlhabenden Scheich begrüßen in Dubai oder an der Elfenbeinküste ein Gebüsch zur Toilette umfunktionieren – das alles gehörte schon zur Arbeit von Irene Weidemann. „Man muss mutig sein, aber nie arrogant“, weiß sie aus Erfahrung.

Ein bisschen weniger deutsch

Improvisationstalent ist wohl die wichtigste Eigenschaft, die in ihrem Job nötig ist. Irene hat in Magdeburg Medienmanagement und in Chemnitz Medienkommunikation studiert. Durch ein Praktikum kam sie zur Leipziger Messe und ist geblieben. Doch was sie in Ausbildung und Studium gelernt hat, konnte sie kaum auf all die Aufgaben vorbereiten, die ihr Job heute mit sich bringt. Dabei ist stets eine ausgewogene Mischung aus Flexibilität und Einfallsreichtum gefragt.

„Mit 10 Jahren Berufserfahrung fühle ich mich angekommen und sicher bei dem, was ich tue. So schnell überrascht mich nichts mehr.“

Irene Weidemann, Projektmanagerin Leipziger Messe International

Vor allem hat Weidemann durch ihre internationale Arbeit viel über die Deutschen und ihre Fehlerkultur gelernt. In Deutschland seien die Menschen so streng wie sonst nirgends auf der Welt. Einmal erlebte sie es, dass sich ein riesiges Loch auf einem Messegang an der Elfenbeinküste auftat. Die Lösung: Man stellte einfach eine große Topfpflanze darauf und ging drumherum. „Bei uns wären wir mit Helm und Warnweste angerückt und hätten alles gesperrt“, so Weidemann lachend.

 

Deutscher Perfektionismus ist tatsächlich nicht überall der gängige Standard. Wo welche Wertvorstellungen geschätzt werden, wie ein Geschäftspartner in China lieber nicht kritisiert werden sollte, wo in Paris das beste Hotel zu finden ist oder ob für mehr Veranstaltungsfläche ein Maisfeld in Afrika gerodet werden muss: Irene Weidemann und ihr Team bleiben stets professionell, lösungsorientiert und wenn es sein muss auch mal unkonventionell.

Foto: Leipziger Messe

Nächster Halt: Paris

In diesem Jahr freut sie sich besonders auf die JEC World in Paris im März. Das ist eine Messe für Verbundwerkstoffe, die beispielsweise in der Flugzeug- oder Automobilbranche Anwendung finden. Ob das ein bisschen dröge ist? „Nein, ganz und gar nicht. Durch meine Arbeit finde ich Zugang zu Themen, mit denen ich mich sonst nie beschäftigen würde.“ Diese Messe betreut Irene schon seit 2016 und arbeitet vor Ort zusammen mit Architekten, Messebauern, Hostessen und Dolmetschern. An Frankreich hat sie ohnehin vor langer Zeit ihr Herz verloren. Denn dort war sie bereits vor mehr als 15 Jahren als Au-pair zu Gast und spricht fließend Französisch.

Wenn Spannung entspannt

Nach einem langen Messetag im Ausland legt sie sich dennoch nicht sofort ins Hotelbett. Meistens trifft sie noch die Kollegen vor Ort, geht essen und lässt gemeinsam irgendwo auf dem Planeten den Tag ausklingen. Irene: „Im Ausland kommt man viel schneller zusammen und alle sind offen für neue Kontakte. Das kollegiale Miteinander mit Menschen auf der ganzen Welt macht die Freude an der Arbeit für mich aus.“

 

Wer einen Job, bei dem man ständig neue Menschen trifft, andere Sprachen spricht und für alles die Verantwortung trägt, dennoch beinahe als Erholung beschreibt, ist wohl genau richtig. Irgendwo unterwegs ist Irene Weidemann angekommen.

PARTNER PFERD - 18. Januar bis 21. Januar

2024 galoppiert auf das erste Highlight zu: Bei der beliebten Publikumsmesse PARTNER PFERD stehen die eleganten Vierbeiner und ihre Fans im Mittelpunkt. Erleben Sie imposante Shows, sportliche Höhepunkte, Vorträge zu Trends und Tipps für Reiter, eine Kindererlebniswelt und zügellosen Shoppingspaß rund um das passende Zubehör. Die PARTNER PFERD 2024 ist ein Muss für alle Pferdefreunde mit Unvergesslichkeits-Faktor für jedes Alter.

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Foto: Leipziger Messe

HAUS-GARTEN-FREIZEIT - 10. bis 18. Februar

Endlich wieder raus! Es gibt kaum einen besseren Ort, um Frühlingsgefühle zu wecken, als die HAUS-GARTEN-FREIZEIT. Diese Messe ist nicht nur für Gartenfreunde spannend, sondern auch für Familien. Bei vielen Mitmachangeboten für Kinder wie Nistkastenbau, Baufahrzeug-Parcours oder dem großen Bauernhofquiz sind vor allem die Kids gefragt.

In der zweiten Februarwoche des Jahres 2024 wird auf der Leipziger Messe gewerkelt, gebastelt, kreiert und ausprobiert. Verpassen Sie nicht die große Einkaufs- und Erlebnismesse rund um das eigene Zuhause, den Garten und eine aktive Freizeitgestaltung.

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Foto: Leipziger Messe

mitteldeutsche handwerksmesse - 10. Februar bis 18. Februar

Sicherheit, Verlässlichkeit und Qualität:  Dafür steht das deutsche Handwerk.

Wie genial ist das denn? Parallel zur HAUS-GARTEN-FREIZEIT veranstaltet die Leipziger Messe die mitteldeutsche handwerksmesse. Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Bau und Ausbau, Wohnen, Mode, Kunst- und Nahrungsmittelhandwerk erwarten die Besucher und bilden im Verbund in dieser Februarwoche eine der größten Einkaufs- und Erlebnismessen Deutschlands. 

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MOTORRAD MESSE LEIPZIG – 9. Februar bis 11. Februar

Und damit nicht genug: Am Auftaktwochenende von HAUS-GARTEN-FREIZEIT und mitteldeutscher handwerksmesse findet auch die MOTORRAD MESSE LEIPZIG statt. Bei dieser PS-starken Schau sind alle wichtigsten Hersteller, Importeure und Anbieter von Zubehör und Ersatzteilen dabei, außerdem gibt es spektakuläre Sportvorführungen im Freien. Das Beste daran: Mit einer Tageskarte kann man alle drei Messen besuchen.

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Blick in die Glashalle während der Leipziger Buchmesse
Foto: Leipziger Messe

Leipziger Buchmesse - 21. bis 24. März

Wenn in Leipzig Frühlingserwachen ist, schwärmen nach dem Winter die Leseratten und Poeten endlich wieder aus. Die Buchmesse ist DAS Treffen der Buch-, Literatur- und Medienbranche in Mitteldeutschland, welches die ganze Stadt zum Leben erweckt. In diesem Jahr kehrt nach der Pandemie auch endlich die Antiquariatsmesse zurück. Hier werden rund 40 Antiquariate seltene Bücher, Grafiken und Autografen anbieten. In der #buchbar können Besucher mit Autor:innen ins Gespräch kommen und im JugendCampus UVERSE darf der Nachwuchs die Branche in einer Kreativwerkstatt entdecken.
Das gigantische Programm dieser Tage ist kaum zu überblicken. Man muss es erleben.

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MaCoCo, Maskottchen der Manga-Comic-Con
Foto: Leipziger Messe

Manga-Comic-Con - 21. März bis 24. März

„Träum’ ich? Wach’ ich?“ Wenn Einhörner, Zauberer und Feen über die Stadt Leipzig und das Leipziger Messegelände schweben, dann sind Sie nicht in einem fantastischen Traum gefangen, sondern mitten in der Manga-Comic-Con gelandet. Von Jahr zu Jahr findet die Convention mehr Fans und Anhänger. Farbenfrohe Cosplayer, Workshops, Anime-Filme und Neuerscheinungen der Comic-Szene ergänzen die Leipziger Buchmesse um eine weitere bunte Facette.

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CAGGTUS Leipzig - 05. April bis 07. April

Die Leipziger Messe ist wieder im Spiel: Nach einem fulminanten Auftakt 2023 findet auch in diesem Jahr wieder das Gaming-Event CAGGTUS in Mitteldeutschland statt. Hierhin pilgern Spielebegeisterte, um sich endlich mal im echten Leben zu treffen, die neuesten Games zu bestaunen, Stars der Branche zu sehen und Teil einer gigantischen LAN-Party zu werden. Zocken ist nur für Nerds? Ganz und gar nicht. Die CAGGTUS steht für Gemeinschaft, Spaß und das Lebensgefühl mehrerer Generationen. 

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So tickt Projektdirektor Constantin Strobel

Besucher der Hobbymesse Leipzig kaufen Spiele in einem Messestand.
Foto: Leipziger Messe

Hobbymesse Leipzig - 20. September bis 22. September

Zwei Wochen früher als üblich findet die Hobbymesse 2024 statt. Juhu! Verkürzte Wartezeit auf das Freizeitevent für die ganze Familie. Letztes Jahr hieß die Messe noch modell-hobby-spiel. Nun steht endlich auch dran, was das Publikum erwartet. Neben der beliebten Modellbauwelt finden Besucher Spielneuheiten, Bastelspaß, Freizeitsport, neue Technologien und alles, was richtig Freude bringt. Zehntausende Besucher jährlich können nicht irren: Die Hobbymesse macht einfach Spaß. 

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Glücksgarant Messestand: So punkten die Austeller der Hobbymesse bei den Besuchern

Touristik & Caravaning - 20. November bis 24. November

Absolut hin und weg sind die Besucher jedes Jahr von Mitteldeutschlands größter Reisemesse. Vom Campingfan bis zum Kreuzfahrtjunkie kommt hier jeder auf seine Kosten oder eben erst auf den Geschmack. Schwelgen Sie in Urlaubserinnerungen oder wecken Sie die Vorfreude auf die nächste Reise. Nach einem Besuch auf der Touristik & Caravaning auf der Leipziger Messe bleibt nur noch eins: Koffer packen und los.  

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Sicherheit ist kein Deal Breaker, wenn man Kontakte knüpfen will oder vielleicht sogar muss. Denn wer in seiner Branche an die Spitze will, braucht die Erfahrungswerte anderer, um Fehler zu vermeiden. Insbesondere für Sicherheitsexperten kann persönlicher Austausch unbezahlbar sein. Auf der protekt entsteht einmal im Jahr eine Plattform für Experten dieser sensiblen Branche und ein Raum für sicheres Netzwerken – informativ, wegweisend und exklusiv.

Aktuelle Fragen der cyber- und der physischen Sicherheit in Unternehmen und Einrichtungen der kritischen Infrastruktur (kurz KRITIS) sind die Themen der protekt, welche sich mittlerweile in der Branche etabliert hat. Bereits zum siebten Mal trafen sich Experten zu der Konferenz der Leipziger Messe und nutzten die seltene Chance für spannende Vorträge, Impulse und vor allem persönlichen Austausch.

Porträt von Matthias Kober, Projektdirektor der protekt Leipzig.
Matthias Kober, Projektdirektor der protekt. Foto: Leipziger Messe

„Viele unserer Teilnehmer sind alleinverantwortlich für die Sicherheit in ihren Unternehmen und Institutionen. Das macht das Bedürfnis nach Austausch umso größer.“

Matthias Kober, Projektdirektor protekt
Dr. Timo Hauschild, Abteilungsleiter für Wirtschaft und Gesellschaft beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, bei der protekt Leipzig.
Dr. Timo Hauschild, Abteilungsleiter für Wirtschaft und Gesellschaft beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, trifft Gäste bei der protekt Leipzig. Foto: Leipziger Messe

Teilnehmer, die bundesweit die Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens repräsentieren, aus Gesundheitszentren, Wasserwerken, Kraftwerken, Lebensmittelversorgung und vielen weiteren Institutionen, konnten Gedanken, Probleme und alltägliche Herausforderungen diskutieren und voneinander lernen. Die protekt ist deutschlandweit die einzige Konferenz für den Schutz kritischer Infrastrukturen, die sich an alle KRITIS-Sektoren richtet. Nicht grundlos trafen sich auch zahlreiche hoch dotierte Gäste und Redner aus Politik und Wirtschaft bei dieser wichtigen Zusammenkunft in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig. Gäste wie Dr. Timo Hauschild, Abteilungsleiter für Wirtschaft und Gesellschaft beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Generalleutnant André Bodemann, Nationaler Befehlshaber der Bundeswehr in Berlin und Dr. Wolfram Geier, Abteilungspräsident Risikomanagement, Internationale Angelegenheiten im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe lieferten spannende Vorträge zu ihren Themenbereichen. Aber nicht nur Gäste, die eher selten öffentlich auftreten, waren Impulsgeber für qualitativ hochwertige Gespräche.

Die Besucher der protekt 2023 nutzten die Konferenzpausen, um sich auszutauschen und zu netzwerken.Foto: Leipziger Messe

Neben dem regulären Programm gewährten während der diesjährigen protekt sieben aktuelle Forschungsprojekte in einer Sonderausstellung einen Blick in Innovationen im KRITIS-Umfeld. Die Brisanz von potenziellen Gefahrensituationen für die Gesellschaft rückt immer stärker in das allgemeine Bewusstsein. Die protekt wird vom Bundesinnenministerium und der sächsischen Staatskanzlei unterstützt. Und gerade, weil sie eine exklusive Konferenz ist und keine Messe, ist der Netzwerkcharakter in jeder Sekunde zu spüren. So wurden alle Pausen zur gleichen Zeit und in den gleichen Räumen abgehalten. Sogar das Catering gab es inmitten der Konferenz an Stehtischen. Gesprächsthemen, Gedanken und Diskussionen begleiteten die Teilnehmer durch die unterschiedlichen Stationen des Tages. Die Begeisterung über so viele Gleichgesinnte war spürbar:

„Alle Konferenzpausen waren den Teilnehmern zu kurz, weil die Gespräche immer weiter voranschritten. Daran merken wir, dass unser Konzept funktioniert.“

Matthias Kober, Projektdirektor protekt

Genügend Zeit bekamen die Teilnehmer dennoch. Beispielsweise während der Abendveranstaltung in der Leipziger Moritzbastei. Hier wurde absichtlich auf Programm, Reden und Vorträge verzichtet. Einzig Exklusivität und Raum trieben den Austausch voran. In vergangenen Versionen der protekt nutze das Team um Kober auch Matchmaking-Apps, um die Teilnehmer miteinander ins Gespräch zu bringen. „Für unsere sensible Branche hat das Netzwerken via App nicht funktioniert. Ich kann es mir aber sehr gut bei Veranstaltungen mit anderem Schwerpunkt vorstellen“, so Kober.

Förderung von Netzwerken zwischen unterschiedlichen Branchen:

  • Nischenthemen, die selten Thema von Veranstaltungen sind, als Aufhänger nutzen, um Interessenten gezielt anzusprechen.
  • Besondere Location wählen, die Begehrlichkeit schürt (Bspw. KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig, Moritzbastei).
  • Gemeinsame Themen in Vorträgen vorstellen und Raum für Meinungsaustausch schaffen.
  • Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag aktiv in Workshops teilen und gemeinsam Lösungsansätze diskutieren.
  • Vorstellungs- und Präsentationsfläche schaffen, aktiv auf Gemeinsamkeiten von Personengruppen hinweisen.
  • Bewusst gemeinsame Pausenzeiten und Räumlichkeiten während der Veranstaltungstage schaffen.
  • Prominente Stimmen von branchenübergreifendem Interesse auf die Bühne bringen.
  • Ausstellungsflächen für interessante Produkte, Newcomer und Forschung bieten.
  • Abendveranstaltungen und Exkursionen über die Konferenz hinaus anbieten.

Die protekt erzielte in diesem, ihrem siebten Jahr eine erneute Rekordbeteiligung von über 400 Besuchern. Den besonderen Netzwerkcharakter sieht Kober auch bei doppelter Teilnehmerzahl noch lange nicht gefährdet. „Die Relevanz des Themas und die einmaligen Bedingungen, die wir als Leipziger Messe schaffen, bleiben einzigartig und damit sehr begehrlich.“ Netzwerken zwischen den Menschen, die unsere Sicherheit bewahren? Die Leipziger Messe zeigt seit sieben Jahren wie wichtig das ist.

protekt Leipzig 2024

Am 06. und 07. November 2024 öffnet die protekt erneut die Türen in der traditionsreichen KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig und ermöglicht den Austausch zwischen KRITIS-Betreibern.

 

1. Carneficionados im Trend

Sie wissen nicht, was Carneficionados sind? Diese Abwandlung des Begriffs Aficionado bezeichnet absolute Fleischliebhaber, und ihre Einstellung wird immer mehr zum Trend. Jene Personen achten bei ihrem Fleischkonsum in besonderem Maß auf Qualität und Nachhaltigkeit. So lehnen etwa viele Carneficionados industriell produziertes Fleisch oder Massentierhaltung strikt ab. Der Sächsische Fleischer-Innungs-Verband (SFIV) beherbergt sicherlich einige Carneficionados und präsentierte sich auf der ISS GUT! mit vielen spannenden Aktionen und Wettbewerben.

Die Carneficionados des Sächsischen Fleischer-Innungs-Verband waren bei der ISS GUT! mit verschiedenen Wettbewerben vertreten.
Der Sächsische Fleischer-Innungs-Verband war bei der ISS GUT! mit verschiedenen Wettbewerben vertreten. Foto: Leipziger Messe

2. Die Weihnachtswurst holt Gold

Beim 3. Mitteldeutschen Bratwurstcup begeisterten elf Fleischfans mit ihren herzhaften Produkten die Jury. Als Gewinner profilierte sich schlussendlich die Wurst- und Fleischerwaren Bautzen GmbH mit ihrer Pfefferkuchen-Bratwurst. Klingt komisch, ist aber wahr: Die Wurst schmeckt tatsächlich nach weihnachtlichen Gewürzen und überzeugte die Tester auf Anhieb.

Experten begutachten eine Bratwurst beim 3. Mitteldeutschen Bratwurstcup während der ISS GUT!
Experten begutachten eine Bratwurst beim 3. Mitteldeutschen Bratwurstcup. Foto: Leipziger Messe

3. Spirulina für die Stulle?

Die Spirulina Mikroalge ist laut Weltgesundheitsorganisation das vollwertigste Lebensmittel auf unserem Planeten. Sie enthält viel Chlorophyll und kann auch zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten beitragen. Das innovative Unternehmen „Algenwerk“ aus Dresden stellt die Alge frisch in Wassergewächshäusern her und präsentierte sich eindrücklich auf der ISS GUT!. Der Unterschied: Algenwerk vertreibt keine Pillen oder Pulver, sondern frische Spirulina im Glas.

Nachhaltiges Catering

Sie wollen mehr über nachhaltiges Catering erfahren? Lesen Sie jetzt unser Interview mit Detlef Knaack von der fairgourmet GmbH.

4. Die Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks

Nationalmannschaften gibt es nur im Sport? Mitnichten! Auch das Handwerk wartet heute mit nationalen Teams auf. Auf der ISS GUT! präsentierte sich deshalb auch die deutsche Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks. 2023 holten unsere Messerwetzer sogar Silber und sind aktuell Vizeeuropameister der Euroskills 2023 im Fleischerhandwerk.

Die 29 jungen Mannschaftsmitglieder wollen mehr sein als Pokalgewinner. Sie möchten Aushängeschilder und Botschafter ihres Berufs werden und junge Menschen für das Fleischerhandwerk begeistern.

5. Mit Essen spielt man doch!

Richtige Kunst aus Lebensmitteln zauberten die Köche der Food Artisten. Über 30 Exponate wurden von Könnern aus sechs Bundesländern geschnitzt. Höhepunkt war ein Riesenkürbis mit 375 kg Gewicht. Nach dem Schnitzen wog der orange Gigant noch ca. 335 kg und hatte sich in einen riesigen Löwenkopf verwandelt. Nach der ISS GUT! wanderte der Kürbis als Geschenk in den Zoo Leipzig, wo er als ausgefallenes Ausstellungsstück im Eingangsbereich noch einige Tage lang die Blicke auf sich ziehen konnte.

Eine Frau schnitzt einen Riesenkürbis in Löwenkopf-Form.
Der 335 kg schwere Löwenkopf aus Kürbis. Foto: Leipziger Messe

6. Gourmet + Convenience geht nicht?

Die Service Bund Gruppe und Sander haben sich zusammengetan und ihre Kreation auf der ISS GUT! vorgestellt. Das gemeinsame Food-Konzept „GourmetConvenience“ schafft hochwertige und servierfertige Convenience-Produkte. Eine Portion Apfelrotkohl in Keks-Form? Schweinefleisch mit Majoran als fingergroßes Biskuit? Der Geschmack rechtfertigt den Sprung über den eigenen Schatten angesichts der gewöhnungsbedürftigen Optik allemal. Und es ist sinnvoll. Denn an vielen Stellen fehlt es heute oft an fachkundigem Personal, das das nötige Handwerk für die Zubereitung komplexer Speisen beherrscht. Gourmet Convenience ist darum besonders geeignet für Seniorenheime, Kliniken, Pflegeheime, Schulmensen oder Betriebsrestaurants.

Der neue Food Trend Gourmet Convenience wurde auf der ISS GUT von Service Gruppe Bund und Sander vertreten.
Messestand der Service Bund Gruppe und Sander bei der ISS GUT! 2023. Foto: Leipziger Messe

7. New Glocal statt Globalisierung

So nennt man den Trend, mit dem sich das globalisierte Ernährungssystem wieder zurückdrehen soll. Regionale Agrarstrukturen mit kürzeren und transparenten Lieferketten und ein neuer Fokus auf Binnenmärkte stehen im Mittelpunkt dieser Bewegung. Unterschreiben können dieses Konzept viele regionale Teilnehmer der ISS GUT!. Die sächsische Agentur für regionale Lebensmittel (AgiL) setzt sich seit Jahren besonders dafür ein und präsentierte sich auch in diesem Jahr auf der Leipziger Messe. Dass dieser Trend keine Eintagsfliege ist, zeigen auch die steigenden Zahlen an regionalen Lebensmitteln in den Supermärkten. Auf der ISS GUT! tummelten sich zahlreiche regionale Hersteller wie beispielsweise der Limonadenproduzent Menschel, Agrarprodukte Kitzen, Fleischerei Richter aus dem Erzgebirge, Regiofleisch, der Fischereiverband Sachsen, Spirituose Manufakturen, Algenwerk aus Dresden und viele weitere.

ISS GUT! 2025

Die nächste ISS GUT! findet erst von 2. bis 4. November 2025 wieder statt. Ausreichend Zeit, um die Food Trends in Ihrer Veranstaltung umzusetzen, bevor die nächsten Trends kommen.