„Das Messeteam hat ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Branche.“
Seit 32 Jahren findet die denkmal Leipzig statt. Und seit 32 Jahren ist das Unternehmen Deffner & Johann dabei. Geschäftsführer Ralph-Uwe Johann erzählt, warum die denkmal für sein Unternehmen und für die Branche so wichtig ist.
Die denkmal gehört zu den traditionellen Veranstaltungen der Leipziger Messe. Die Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung fand bereits statt, als das heutige Messegelände noch gar nicht eröffnet war. Deffner & Johann, ein traditionsreiches Unternehmen für Restaurierungsbedarf aus dem bayerischen Röthlein, ist seit der Gründung dabei. „Die denkmal ist die Plattform, um sich im gesamten Ökosystem der Denkmalpflege mit Kunden und Interessenten auszutauschen“, sagt Geschäftsführer Ralph-Uwe Johann. „Damit ist sie für uns eine absolute Pflichtveranstaltung.“
Trotz ihrer langen Tradition hat sich die Messe in den vergangenen Jahren immer wieder weiterentwickelt. „Die Veranstaltung ist internationaler geworden, breiter – und relevanter.“ Für Ralph-Uwe Johann hat das vor allem zwei Gründe: Einerseits versteht es die Messe, aktuelle und innovative Themen aufzugreifen und diese im Fachprogramm abzubilden. Andererseits ist sie zunehmend interaktiver geworden und rückt praxisnahe Fragestellungen stärker in den Mittelpunkt. Dazu beigetragen hat zum Beispiel auch das Format „Expert-to-Expert“, das Deffner & Johann initiiert haben. „Dabei kommen Profis aus anderen Bereichen an unseren Stand und zeigen neue Methoden und Entwicklungen. Das sorgt für einen direkten Austausch, innovativ und praxisnah zugleich.“
Foto: Leipziger Messe
Und es gibt für Johann einen weiteren entscheidenden Grund, was den Status der Veranstaltung als Leitmesse ausmacht: „Das Messeteam hat ein tiefes Verständnis für die eigentliche Bedeutung unserer Branche. Denn Denkmalpflege ist keinesfalls nur das schöne Herrichten von Gebäuden. Es geht um kulturelle Identität. Und ja, das ist manchmal mühsam. Aber ohne diese Arbeit würde unserer Gesellschaft ein großes Stück fehlen.“ Diese Haltung spüre man auch auf der Messe. Während andere Veranstaltungen eher reine Produktschauen sind, sei die denkmal vor allem ein Ort für Austausch, Diskussion und Sichtbarkeit für die Bedeutung der Branche.
Für das Team von Deffner & Johann bildet die denkmal alle zwei Jahre den Abschluss der Messesaison. „Das ist immer noch einmal richtig anstrengend, aber es lohnt sich. Hier treffen wir die wichtigsten Akteure unserer Branche. Und hier erleben wir, welchen Beitrag unsere Arbeit für die Gesellschaft leisten kann.“ Und so wird das Team von Deffner & Johann auch 2026 wieder seine Taschen verteilen – mit dem Aufdruck: „Kultur braucht Schutz. Wir helfen dabei.“ Denn sie wissen: Die denkmal bietet den besten Rahmen dafür.
„Ein Teil der Unternehmensgeschichte“
Anfang des Jahres zieht auf der Leipziger Messe traditionell der Frühling ein. Dafür sorgt seit vielen Jahren die HAUS-GARTEN-FREIZEIT. Für besondere Frühlingsgefühle sorgt seit über 20 Jahren auch das Unternehmen Kempe Schwimmbadtechnik. „Die HAUS-GARTEN-FREIZEIT ist sozusagen ein Teil unserer Unternehmensgeschichte“, sagt Nicole Kempe, Leitung Vertrieb bei Kempe Schwimmbadtechnik.
Angefangen hat alles mit einem kleinen, überschaubaren Stand. Inzwischen ist das Unternehmen sogar mit zwei Ständen auf der Messe vertreten. Neben Whirlpools werden auch Lösungen für den privaten Schwimmbadbau präsentiert. „Für uns ist die Messe mehr als eine Verkaufsplattform. Wir haben hier die Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Leidenschaft für Wellness zu teilen oder sogar zu wecken.“ Die Gespräche seien in den vergangenen Jahren persönlicher geworden. Es gehe nicht mehr nur um Produkte, sondern zunehmend um Lebensqualität im eigenen Zuhause. „Gerade deshalb hat die Messe für uns einen unschätzbaren Wert. Der Kauf eines Pools oder Whirlpools ist schon eine Investition – und die Entscheidung dafür trifft man am besten im persönlichen Austausch.“
Immer wieder kämen Kundinnen und Kunden an den Stand und berichteten, wie glücklich sie mit ihrem Whirlpool oder Pool seien und wie sehr sich ihr Alltag dadurch verändert habe: „Diese Begegnungen sind für uns unbezahlbar.“ Was die HAUS-GARTEN-FREIZEIT für Kempe so besonders macht? Die Antwort von Nicole Kempe ist eindeutig: „Das Gefühl! Es ist ‘unsere’ Messe – regional, vertraut und gleichzeitig unglaublich vielseitig. Es fühlt sich jedes Jahr wie ein großes Wiedersehen an!“ Für die Zukunft wünscht sich das Unternehmen, dass die Messe weiter wächst und dabei ihren Charakter behält: „Die Menschen fühlen sich auf der HAUS-GARTEN-FREIZEIT wohl und haben Spaß, ihre Zeit hier zu verbringen. Und genau so darf es weitergehen.“
Foto: Leipziger Messe
„Die richtige Balance aus Ausstellung und Fachprogramm“
Jan Rudel, Geschäftsführer Vertrieb bei dreiturm GmbH, lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Messeteam der CosmeticBusiness.
Kosmetik ist so viel mehr als pure Schönheit. Das ist einmal im Jahr auf der CosmeticBusiness zu erleben. Die internationale Zuliefermesse für die Kosmetikindustrie verbindet seit über 20 Jahren die Themen Entwicklung, Herstellung, Verpackung und Vermarktung im Münchner MOC. Seit 14 Jahren wird die Fachmesse von der Leipziger Messe organisiert. Unter den Ausstellern sind zahlreiche Stammgäste.
Einer von ihnen ist die Seifenfabrik dreiturm aus dem hessischen Steinau. „Wir sind – mit einer einzigen Ausnahme – seit dem zweiten Jahr dabei. Und kommen jedes Jahr wirklich gern wieder“, berichtet Jan Rudel, Geschäftsführer Vertrieb. „Die CosmeticBusiness ist der zentrale Treffpunkt der Branche. Da kann man einfach nicht fehlen.“
Hier ein vertrautes Nicken, dort ein kurzes Gespräch – und immer wieder auch eine neue Entdeckung. Die CosmeticBusiness ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen, sowohl bei den Ausstellerzahlen als auch beim Fachprogramm. „Das Messeteam versteht, was die Branche gerade bewegt, und spricht damit jedes Jahr eine breitere Zielgruppe an.“ Dass dies nie an den Wünschen der Branche vorbeigeht, dafür sorgt dreiturm innerhalb des Ausstellerbeirats auch selbst. „Zweimal im Jahr treffen wir uns, um Herausforderungen, aber auch Chancen zu besprechen und ich habe wirklich noch nie erlebt, dass unsere Ideen abgewiegelt wurden“, lobt Rudel das Team. Ohnehin werde vor oder während der Messe für jedes Problem sofort eine Lösung gesucht. „Hier können wir uns auf das Organisationsteam hundertprozentig verlassen und voll und ganz auf die Inhalte konzentrieren.“
Foto: Leipziger Messe
Für die Zukunft wünscht er sich vor allem Kontinuität. Gerade die Balance zwischen hochwertiger Ausstellung und innovativem Vortragsprogramm sei immer eine Herausforderung. Bei der CosmeticBusiness gelinge sie jedoch extrem gut. „Ich wünsche mir, dass das Messeteam weiterhin ein offenes Ohr für die Branche behält, um zu verstehen, wohin sich der Markt entwickelt. Aber ich bin sehr optimistisch, dass dies gelingt.“ Und was gehört für dreiturm zum typischen Messe-Ritual? Wenn der Stand aufgebaut ist und der erste Messetag bevorsteht, kehrt langsam Ruhe ein. „Dann setzen wir uns gern noch in den Biergarten unseres Hotels und stoßen mit einem Aperol auf die kommenden Tage an. Voller Vorfreude auf die CosmeticBusiness.“
„Wie ein großes Klassentreffen!“
May Reininghaus, Business Segment Head Pet and Equine bei Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH, besucht seit Anbeginn den Leipziger Tierärztekongress.
Alle zwei Jahre wird Leipzig zum Treffpunkt der tierärztlichen Fachwelt in Deutschland. Boehringer Ingelheim Vetmedica ist von Anfang an Teil des Leipziger Tierärztekongresses. „Wir sind seit Stunde null dabei“, sagt Dr. May Reininghaus. Und das aus gutem Grund: „Der Tierärztekongress ist für uns aufgrund seiner Bandbreite über alle Tierarten hinweg enorm spannend. Darüber hinaus wächst das Kongressprogramm stetig, zunehmend auch mit Referenten aus dem Ausland. Und die Verbindung zur parallel stattfindenden PARTNER PFERD ist ebenfalls sehr reizvoll.“ Vor allem die Innovationskraft der Veranstaltung hebt Reininghaus hervor: „Der Kongress bildet keineswegs nur den Status quo ab, sondern richtet den Blick immer wieder in Richtung Zukunft. Wir können hier sehr gut erkennen, wohin sich die Branche entwickelt.“
Seit der vergangenen Veranstaltung ist Boehringer Ingelheim Vetmedica sogar Platin-Sponsor. „Für uns war völlig klar: Wenn wir groß investieren, dann in Leipzig.“ Neben einem attraktiven Messeauftritt gibt es seitdem eine eigene Standparty zum Kennenlernen und Entdecken, aber auch, um sich in aller Ruhe auszutauschen und eine Zusammenarbeit aufzubauen. „In Leipzig passt einfach alles für uns: eine tolle Organisation, optimale Infrastruktur und eine attraktive Stadt.“
Foto: Leipziger Messe
Ein kleines Stück Heimat reist übrigens immer mit nach Sachsen: „Wir setzen jedes Jahr auf das gleiche Catering aus Ingelheim: Knäckebrot und Würstchen.“ Und da dieses nicht geliefert wird, holt das Messeteam es kurz vorher persönlich beim Caterer ab. „Wenn wir dann das Auto vollladen, dann wissen wir: Jetzt startet endlich wieder der Leipziger Tierärztekongress.“
Für die Zukunft wünscht sich Boehringer Ingelheim vor allem ein „Weiter so“. Der Tierärztekongress verstehe seine Zielgruppe und dürfe diesen Weg gern fortsetzen – mit neuen internationalen Impulsen und weiterhin starkem Praxisbezug für den Berufsalltag. Bis zur nächsten Veranstaltung ist es noch etwas hin: Der 14. Leipziger Tierärztekongress mit vetexpo europe findet 2028 statt. Doch die Vorfreude ist schon jetzt groß. „Es ist immer ein bisschen wie ein Klassentreffen – vertraut und gleichzeitig spannend, was in der Zwischenzeit passiert ist.“
„Die Intec ist einfach unsere Messe.“
Stefan Meißner, Unternehmenskommunikation bei ULT, schätzt seit vielen Jahren die vertraute Atmosphäre der Intec: „Die Intec ist einfach unsere Messe.“ So fasst es Stefan Meißner aus der Unternehmenskommunikation von ULT zusammen. Das Unternehmen aus Löbau entwickelt und fertigt Systeme zur industriellen Luftreinigung und -trocknung. Seit 2004 ist ULT auf der Intec, der internationalen Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik, vertreten. Anfangs noch in einem Gemeinschaftsstand, doch im Laufe der Jahre ist der eigene Auftritt stetig gewachsen. „Die Messe ist für uns eine gesetzte Veranstaltung, weil sie sich für uns einfach lohnt“, so Meißner. Denn gleich drei Dinge seien hier möglich: neue Kunden gewinnen, mit bestehenden Kunden und Lieferanten ins Gespräch kommen und natürlich Netzwerken. „Die Intec ist ein Ort, an dem viele persönliche Gespräche stattfinden und man so zusammenfindet.“
Foto: Leipziger Messe
Besonders schätzt das Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem Messeteam: „Das Team versteht die Branche – und ist immer zum Gespräch bereit. Ich kann mich an kein Problem erinnern, das nicht sofort gelöst wurde“, sagt Meißner. Dieses tiefe Fachverständnis verbunden mit hohem Serviceversprechen zahlt sich aus. „Die Intec ist aus der anfänglich regionalen Bedeutung inzwischen in einen gesamtdeutschen Fokus gerückt, wird in Fachzeitschriften mehr wahrgenommen und von der Branche im Blick behalten.“ Für die Zukunft hat Meißner einen klaren Wunsch: „Sie darf gern jene bodenständige und zugleich zielgruppengenaue Messe bleiben, die sie jetzt auch ist – und wir möchten noch lange unseren Platz dort einnehmen.“
„Die Leipziger Buchmesse ist das bunteste und diverseste Lesefest, das ich kenne.“
Volker Surmann, Verleger beim Satyr Verlag, schätzt bei der Leipziger Buchmesse den direkten Kontakt zum Publikum.
Die Leipziger Buchmesse ist ein Publikumsmagnet. Seit Jahren wächst die Veranstaltung und zieht die Literaturfans nach Leipzig. Und das nicht ohne Grund: Denn die Leipziger Buchmesse schaut nicht nur auf die Hauptbühnen der Literatur, sie feiert die Vielfalt des Lesens. Gerade für kleinere Verlage bietet sie damit eine wichtige Bühne, um sich zu präsentieren. Einer von ihnen ist der Berliner Satyr Verlag, der seit über 15 Jahren auf der Buchmesse vertreten ist. „Als Indie-Verlag sollte man einfach in Leipzig sein“, sagt Volker Surmann. „Leipzig ist offener für Indies – wir sind hier sichtbarer.“ Was das konkret bedeutet? Persönliche Gespräche, Raum für Neuerscheinungen – und hier und da ein bekanntes Gesicht. „Das Schöne ist: In ihrer Grundstruktur hat sich die Buchmesse kaum verändert. Es geht immer noch um die Begegnung von Autorinnen und Autoren mit dem Publikum.“ Das Publikum wisse diese Nähe zu schätzen. „Leipzig ist näher dran an den lesenden Menschen als andere Messen. Das hilft uns auch bei unserer Programmarbeit. Das mag ich sehr.“
Foto: Leipziger Messe
Eine Messe ist Surmann besonders in Erinnerung geblieben: Nach dreijähriger pandemiebedingter Unterbrechung fand 2023 erstmals wieder eine Buchmesse statt. „Die Besucherinnen und Besucher waren richtig ausgehungert nach dem Messegefühl. Wir wurden regelrecht überrollt von Sympathie und Kauflust.“
Gerade für einen unabhängigen Verlag habe sich diese Wertschätzung besonders gut angefühlt. Denn wirtschaftlich sei die Situation nicht immer einfach: Die Kosten steigen. „Seit zwei Jahren darf am Stand verkauft werden, das hilft natürlich, die Kosten etwas abzufedern.“ Für die Zukunft wünscht sich Surmann, dass sich die Buchmesse weiterhin gegen den Trend zum Nichtlesen behauptet. „Die Leipziger Buchmesse ist das bunteste und diverseste Lesefest, das ich kenne. Hoffen wir, dass das politische und gesellschaftliche Umfeld so bleibt, dass die Buchmesse genau so bunt bleiben kann.“
Foto: Leipziger Messe
Warum Aussteller seit Jahren auf Leipziger Messen kommen:
- Netzwerk & Austausch: Die Messen ermöglichen den direkten Kontakt zu Kunden, Partnern und Branchenkollegen.
- Branchenverständnis: Messeteams kennen die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen und schaffen eine Bühne für deren Themen.
- Relevanz: Die Kombination aus Ausstellung, Fachprogramm und aktuellen Branchenthemen macht Messen besonders wirkungsvoll.
- Persönliche Begegnungen: Trotz fortschreitender Digitalisierung bleiben Gespräche vor Ort ein zentraler Erfolgsfaktor. Der Austausch mit Kunden ist genauso wichtig wie innerhalb der Branche.
- Vertrauen durch Kontinuität: Viele Aussteller sind seit Jahrzehnten auf „ihrer“ Messe präsent und vermitteln so Verlässlichkeit, auch gegenüber dem Wettbewerb.
- Wettbewerb: Die Präsenz auf der Messe ist entscheidend, um im direkten Wettbewerbsumfeld sichtbar zu bleiben, sich klar zu positionieren und Trends sowie Aktivitäten der Mitbewerber aus erster Hand zu verfolgen.
- Mehrwert: Messen liefern wichtige Impulse für die Geschäftsentwicklung, Innovationen und die strategische Ausrichtung von Unternehmen.